25.3120, Calls: Romance, General Linguistics/Germany

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Thu Jul 31 19:19:45 UTC 2014


LINGUIST List: Vol-25-3120. Thu Jul 31 2014. ISSN: 1069 - 4875.

Subject: 25.3120, Calls: Romance, General Linguistics/Germany

Moderators: Damir Cavar, Eastern Michigan U <damir at linguistlist.org>
            Malgorzata E. Cavar, Eastern Michigan U <gosia at linguistlist.org>

Reviews: reviews at linguistlist.org
Anthony Aristar <aristar at linguistlist.org>
Helen Aristar-Dry <hdry at linguistlist.org>
Mateja Schuck, U of Wisconsin Madison

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Editor for this issue: Anna White <awhite at linguistlist.org>
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Date: Thu, 31 Jul 2014 15:19:26
From: Beate Kern [beate.kern at uni-rostock.de]
Subject: XXXI. Forum Junge Romanistik - (Un-)Sichtbarkeiten

E-mail this message to a friend:
http://linguistlist.org/issues/emailmessage/verification.cfm?iss=25-3120.html&submissionid=35644958&topicid=3&msgnumber=1
 
Full Title: XXXI. Forum Junge Romanistik - (Un-)Sichtbarkeiten 
Short Title: FJR 2015 

Date: 05-Mar-2015 - 07-Mar-2015
Location: Rostock, Germany 
Contact Person: Beate Kern
Meeting Email: fjr2015 at uni-rostock.de
Web Site: http://www.fjr2015.uni-rostock.de 

Linguistic Field(s): General Linguistics 

Language Family(ies): Romance 

Call Deadline: 31-Oct-2014 

Meeting Description:

Das Forum Junge Romanistik ist die größte romanistische Nachwuchstagung im deutschsprachigen Raum und soll dem wissenschaftlichen Nachwuchs die Möglichkeit bieten, jeweils unter einem Rahmenthema aktuelle Projekte vorzustellen und sich auszutauschen. 

Wir freuen uns, vom 05. bis 07. März 2015 zum FJR Rostock mit dem Thema „(Un-)Sichtbarkeiten“ einzuladen. Mit diesem Schwerpunkt wollen wir aus romanistischer Perspektive an die aktuelle Debatte über Transparenz, Verborgenes z. B. im Hinblick auf Datendiebstahl und Überwachung anknüpfen, aber auch überzeitliche Fragestellungen aufgreifen. Hierbei soll das Thema nicht nur innerhalb der einzelnen romanistischen Disziplinen (Literatur-, Sprach-, Kulturwissenschaft, Fachdidaktik), sondern vor allem in einer gemeinsamen interdisziplinären Auseinandersetzung erschlossen werden.

Call for Papers:

XXXI. Forum Junge Romanistik
vom 5. bis 7. März 2015 an der Universität Rostock

zum Thema: (Un-)Sichtbarkeiten

Ausgehend von den Begriffen Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit wollen wir aus romanistischer Perspektive die aktuelle Debatte über Transparenz, Verborgenes und Enthüllung aufgreifen und weiterführen. Dabei bilden Unsichtbarkeit und Sichtbarkeit nicht nur scharfe Gegensätze, sondern bedingen sich auch wechselseitig.

Die Aktualität des Themas zeigt sich beispielhaft in derzeitigen Diskussionen über Datendiebstahl, Überwachung und mediale Verschleierung. In ihnen wird die Frage aufgeworfen, was sichtbar (gemacht) werden darf und was unsichtbar bleiben soll. Gleichzeitig besitzt das Thema (Un-)Sichtbarkeiten in der Kultur- und Wissenschaftsgeschichte überzeitliche Relevanz. Aspekte wie Zensur, (Un-)Möglichkeiten der Darstellbarkeit, Wissen und Nichtwissen sowie damit verbunden die Frage nach Machtstrukturen beweisen die große Spannbreite der Thematik. Unsichtbarkeit wie auch Sichtbarmachung können vielfältig funktionalisiert werden.

In den einzelnen romanistischen Disziplinen können folgende Aspekte als Anregung dienen, interdisziplinäre Beiträge sind ausdrücklich erwünscht:

Sprachwissenschaft
In der romanischen Sprachwissenschaft können synchrone und diachrone Aspekte, die häufig auch transversal zu verschiedenen sprachwissenschaftlichen Teilgebieten verlaufen, betrachtet werden. 

- Inwiefern bewirkt Zensur ein Wechselverhältnis zwischen dem Unsichtbarwerden (bestimmter) Inhalte und dem Unsichtbarwerden (bestimmter) sprachlicher Ausdrücke (z. B. Rolle der Zensur in der Lexikografie, der Übersetzung und in modernen Medien)?
- Sprachliche Tabus auf lexikalischer und diskursiver Ebene, die möglicherweise in eine nur noch formelhafte und intransparente Sprache münden (z. B. die Verwendung bestimmter rhetorischer Strategien, aber auch die Unterscheidung von politisch korrekter und unkorrekter Sprache).
- Wechselbeziehung zwischen Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit aus varietäten- und soziolinguistischer Perspektive: Dienen z. B. Gruppen- oder Geheimsprachen dazu, bestimmte Inhalte durch das gewählte sprachliche Gewand für Außenstehende intransparent zu machen, oder geht es dabei darum, die Gruppe als solche nach außen hin sichtbar werden zu lassen?
- Markiertheit bestimmter Formen im Sprachsystem, Salienz, Prominenz und Strategien der Sichtbarmachung (z. B. Femininbildungen zum als neutral empfundenen Grundwort; markierte Wortstellungen; prosodische Phänomene; pragmatische Kategorien wie Fokus und Topic).
- Linguistic landscapes, insbesondere in multilingualen Gesellschaften, als (visuelle) Sichtbarkeit von Sprache und Schrift im öffentlichen Raum, z. B. auf Schildern, Werbeplakaten, Aushängen etc.

Der vollständige Call for Papers einschließlich der Erläuterungen zu den Disziplinen der Literatur-, Kulturwissenschaft und Fachdidaktik ist unter www.fjr2015.uni-rostock.de abrufbar.
 
Wir bitten um die Zusendung der Abstracts in der geplanten Vortragssprache (Deutsch oder eine romanische Sprache) im Umfang von max. 400 Wörtern (exkl. Bibliografie) bis zum 31. Oktober 2014 an fjr2015 at uni-rostock.de unter Angabe von Name, Disziplin, Institution sowie fünf key words. Die Vorträge haben einen Umfang von 20 Minuten. Eine Rückmeldung über die Annahme des Abstracts erfolgt Mitte Dezember 2014. Im Anschluss an das Forum ist eine Publikation ausgewählter Beiträge vorgesehen.







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LINGUIST List: Vol-25-3120	
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