37.2232, Confs: XLII. Forum Junge Romanistik 2027 (Germany)

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Wed Jul 1 12:05:02 UTC 2026


LINGUIST List: Vol-37-2232. Wed Jul 01 2026. ISSN: 1069 - 4875.

Subject: 37.2232, Confs: XLII. Forum Junge Romanistik 2027 (Germany)

Moderator: Steven Moran (linguist at linguistlist.org)
Managing Editor: Valeriia Vyshnevetska
Team: Helen Aristar-Dry, Mara Baccaro, Daniel Swanson
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Homepage: http://linguistlist.org

Editor for this issue: Valeriia Vyshnevetska <valeriia at linguistlist.org>

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Date: 30-Jun-2026
From: Sara Roters [s_rote03 at uni-muenster.de]
Subject: XLII. Forum Junge Romanistik 2027


XLII. Forum Junge Romanistik 2027
Short Title: FJR 2027
Theme: Scheitern als Chance: Romanistische Perspektiven auf
Überwindung und Neubeginn

Date: 17-Mar-2027 - 19-Mar-2027
Location: Münster, Germany
Contact Email: fjr2027 at uni-muenster.de
Meeting URL: https://indico.uni-muenster.de/e/fjr27

Linguistic Field(s): Applied Linguistics; Computational Linguistics;
General Linguistics; Historical Linguistics; Ling & Literature
Language Family(ies): Romance (roma1334)

Submission Deadline: 18-Oct-2026

Scheitern als Chance: Romanistische Perspektiven auf Überwindung und
Neubeginn
Gilt das Scheitern im Allgemeinen als Ausdruck von Misserfolg und als
möglicher Auslöser von gravierenden Störungen oder gar Krisen, richtet
das XLII. Forum Junge Romanistik den Blick auf das produktive
Potenzial solcher Misserfolge. Gegenwärtig zeigt sich die Relevanz des
Themas besonders deutlich im Kontext globaler Polykrisen: Kriege,
Naturkatastrophen sowie wirtschaftliche und gesellschaftliche
Herausforderungen treten nicht nur gleichzeitig auf, sondern
verstärken sich vielfach gegenseitig. Auch die Romanistik bleibt von
diesen Entwicklungen nicht unberührt: Neben der Auseinandersetzung mit
diesen verschiedenen Dimensionen des Scheiterns als Forschungsthemen
sieht sie sich zugleich mit eigenen strukturellen Fragen konfrontiert,
etwa hinsichtlich des Umgangs mit Künstlicher Intelligenz, sinkenden
Studierendenzahlen, zunehmendem Stellenabbau und ökonomischen
Engpässen.
Hier eröffnet sich ein Handlungsraum für die wissenschaftliche
Beschäftigung seitens der Philologien. Mit ihren hermeneutischen,
historischen wie auch empirisch-analytischen Verfahren ist die
Romanistik dafür prädestiniert, unterschiedlichste sprachliche sowie
kulturelle Prozesse des Scheiterns zu reflektieren und den Fokus nicht
einzig auf das Momentum des Misserfolgs, sondern ebenso auf das
‚Danach‘ zu richten, nämlich den Prozess der Überwindung und des
Neubeginns.
Mit dem Forum Junge Romanistik 2027 in Münster möchten wir nicht nur
auf das Scheitern als Prozess an sich blicken, sondern auch auf seine
Überwindung, gemäß der Frage: Inwiefern kann das Scheitern in der
romanistischen Forschung als produktiver Impuls für Innovation,
theoretische Weiterentwicklung und (inter-)disziplinäre
Neuorientierung verstanden werden?
Das 150-jährige Bestehen der Münsteraner Romanistik im Jahr 2026
bietet dabei einen besonderen Anlass, die eigenen philologischen
Traditionen nicht nur retrospektiv zu würdigen, sondern sie zugleich
im Horizont gegenwärtiger Herausforderungen und zukünftiger
Entwicklungen des Faches kritisch zu befragen. Dazu lädt das
Romanische Seminar der Universität Münster vom 17. bis zum 19. März
2027 zum XLII. Forum Junge Romanistik ein und möchte auch im kommenden
Jahr engagierten NachwuchswissenschaftlerInnen eine Plattform bieten,
um ihre Forschung zu diskutieren. Die Beiträge können sich auf eine
der nachfolgenden Teildisziplinen beziehen oder interdisziplinär
eingebettet sein.
Sprachwissenschaft:
Scheitern gilt, wie eingangs illustriert, allgemein als Ausdruck von
Misserfolg, Störung oder Krise. In der romanistischen Linguistik
eröffnet der Begriff jedoch ein weitaus breiteres Deutungsspektrum.
Sprache ist ein dynamisches System, welches ständig von
Aushandlungsprozessen, Normverletzungen, Missverständnissen,
Innovationen und Wandel geprägt wird. Dabei wird das Scheitern auf
unterschiedlichen Ebenen manifest: in der Kommunikation, wenn
Verständigung misslingt; in Sprachgemeinschaften, wenn
sprachpolitische Maßnahmen ihre Ziele verfehlen; im Sprachwandel, wenn
Innovationen sich nicht durchsetzen; oder in der Wissenschaft selbst,
wenn etablierte Modelle und Methoden an ihre Grenzen stoßen.
Aus diesen Grenzen und dem Scheitern erwächst jedoch auch Potenzial
für Veränderung und Neuausrichtung, die sich in Reparaturmechanismen,
Lernprozessen, Normverhandlungen und der Überarbeitung und
Weiterentwicklung bis hin zur Schaffung neuer Forschungsansätze und
-methoden niederschlagen. Scheitern erscheint damit nicht nur als
Defizit, sondern als produktiver Bestandteil sprachlicher Dynamiken
und wissenschaftlicher Erkenntnisprozesse.
Als Anregungen für Beiträge können beispielsweise folgende
Themenfelder dienen:
 - Diskurslinguistik: Sprachliche Konstruktion des Scheiterns/von
Krisendiskursen, Krisen als Ausgangspunkt für Transformation,
Resilienz oder Neubeginn (Andrés Soria/Issel-Dombert/Morgenthaler
García 2023)
 - Forschungsmethoden und Wissenschaftsreflexion: Analyse sozialer
Medien (Eibensteiner/Hesselbach 2023), Digital Humanities (Becker et
al. 2023)
 - Gesprächslinguistik und Pragmatik: Kommunikatives Scheitern,
Missverständnisse, Fehlinterpretationen, Ambiguitäten, Reparaturen
(Fele 2007)
 - Historische Linguistik und Sprachwandel: Latein als „tote“ Sprache?
Entstehung und Durchsetzung sprachlicher Innovationen, Verlust
sprachlicher Formen, Grammatikalisierung und Lexikalisierung
(Kleineberg 2026; Müller-Lancé 2009)
 - Minderheitensprachen und Dialekte: Sprachverlust,
(institutionalisierte) Sprachpflege, Revitalisierung
(Ayres-Benett/Carruthers 2018)
 - Sprachkontakt, Mehrsprachigkeit und Spracherwerb: Interferenzen,
Transfererscheinungen, „Falsche Freunde“, Fehler im Erst- und
Zweitspracherwerb, Scheitern als Lernstrategie (Milan/Sünkel 2007)
 - Varietätenlinguistik und Norm: Sprachideologie, sprachliche
Abweichungen im Spannungsfeld von Norm und Gebrauch
(Ossenkop/Veldre-Gerner 2020)
 - Übersetzung: Probleme bei der Übersetzung von Kulturemen und
Partikeln, Maschinelle Übersetzung zwischen Scheitern und Innovation
(Buzzo Margari 2006)
Fachdidaktik:
Die romanistische Fachdidaktik stellt einen jungen, innovativen
Forschungszweig mit wachsender Relevanz innerhalb der Romanistik dar.
Als Fachdisziplin, die Studierende mit dem Berufsziel der
Fremdsprachenlehrkraft ausbildet, widmet sie sich neben traditionellen
Themen gleichermaßen aktuellen Diskursen im Sinne eines
zukunftsorientierten Fremdsprachenunterrichts. Die Verbindung von
theoretischer Grundlagenforschung, Empirie und Praxis fußt auf einer
interdisziplinären Ausrichtung und vielfältigen Forschungsdesigns. Es
gilt, bewährte Ansätze, Methoden und Strategien aus Theorie und Praxis
kritisch zu reflektieren und weiterzuentwickeln, um motivierende und
wirkungsvolle Lehr-Lernkontexte in Schule und Universität zu
gestalten.
Im Rahmen des Forums soll beleuchtet werden, welchen Beitrag die
fachdidaktische Forschung und der romanistische
Fremdsprachenunterricht zum lösungsorientierten und produktiven Umgang
mit den oben genannten gesellschaftspolitischen und fachinternen
Krisen leisten kann und wo gleichermaßen Entwicklungsbedarfe und
Neuausrichtungen vonnöten sind.
In diesem Sinne dienen folgende Leitfragen als Anknüpfungspunkte für
mögliche Beiträge:
 - Welche Ansätze, Methoden und Strategien eignen sich zur Vermittlung
und Förderung von Lexiko-Grammatik (Bürgel 2021; Plikat 2024)?
 - Welche Ansätze, Methoden und Strategien eignen sich zur
Berücksichtigung und Einbindung von Herkunftssprachen und
individueller Mehrsprachigkeit im Sinne der plurilingualen Kompetenz
(KMK 2023; Haberland 2025; Fäcke/Plikat 2026)?
 - Welche Genres, multimodale (digitale) Textsorten und Methoden
eignen sich, um (bereits in der Sek. I) die literarisch-ästhetische
Kompetenz zu fördern (KMK 2023; Lachmund/Franke 2025)?
 - Welche Ansätze, Methoden und Strategien eignen sich zu einem
dienenden und reflektierten Einsatz digitaler Medien und Technologien
(z.B. Virtual Reality, Augmented Reality, Künstliche Intelligenz etc.)
im Sinne der fremdsprachenspezifischen digitalen Kompetenz (KMK 2023;
Hunzelmann 2025)?
 - Welche Ansätze, Methoden und Strategien eignen sich zur Vermittlung
und Förderung von Motivation sowie emotionalen und sozialen
Kompetenzen bei Lehrenden und Lernenden (Wengler 2023; Sambanis 2025)?
 - Wie können Querschnittsthemen (z.B. politische Bildung, Bildung für
nachhaltige Entwicklung, geschlechtersensible Bildung etc.)
methodisch-didaktisch und konzeptionell Eingang in die schulische und
universitäre Lehr-Lernkontexte finden (Surkamp 2022; Kenner/Pachale
2025)?
 - Welche Ansätze, Methoden und Strategien eignen sich zur
Berücksichtigung und Förderung von Inklusion und dem Umgang mit
Heterogenität (Engelen 2023)?
 - Welche Forschungsmethoden und -designs zur Datenerhebung und
-generierung aktuell werden genutzt, um oben genannte Schwerpunkte
theoretisch-konzeptionell und empirisch (z.B. Aktionsforschung, Design
Based Research, Grounded Theory) zu beforschen (Caspari et al. 22022)?
 - Welche Möglichkeiten zur Stärkung von Austausch und Kooperation
zwischen Institutionen (wie bspw. romanistische Fachdidaktik, Zentrum
für Lehrkräftebildung, Zentrum für schulpraktische
Lehrer:innenausbildung, Schule) können etabliert oder weiterentwickelt
werden (Dracker/Küplüce/Werner 2022)?
Diese Impulse stehen nicht getrennt nebeneinander, sondern können
durchaus vernetzt werden, wie sich an Beispielen von Konzepten wie dem
digitalen Lesen oder der Diklusion zeigen.
Literaturwissenschaft:
Scheitern ist elementarer Bestandteil literarischer Texte. Seit alters
her zeigt uns die Literatur verschiedenste Formen des Scheiterns:
Bereits antike Figuren gehen an ihren tragischen Fehlern zugrunde,
mittelalterliche Liebeslyrik lebt gar vom Scheitern der körperlichen
Zusammenkunft und ihr gelingt es einzig mittels der imaginatio, das
Scheitern als Chance zu verstehen. Rückt der Mensch im Zuge der
Moderne wieder ins Zentrum des Interesses, so fokussieren literarische
Texte vermehrt menschliche Defizite und damit Vorgänge des Scheiterns,
die als conditio humana verarbeitet und verhandelt werden. Die
Komplexität einer sich wandelnden Welt spiegelt sich auch in der
modernen Literatur wider, die Figuren entwirft, die an den sie
umgebenden Umständen scheitern, zerbrechen oder aber an ihnen wachsen.
Vor dem Hintergrund anhaltender Krisendiskurse der (Post-)Moderne wird
zu fragen sein, ob der Gesellschaft unumkehrbares Scheitern attestiert
werden muss oder ob das im Scheitern angelegte Potenzial für
Überwindung und Neubeginn fruchtbar gemacht werden kann.
In den romanischen Literaturen und Kulturen zeigt sich Scheitern
folglich als vielschichtiges Phänomen: als individuelles wie
kollektives Erlebnis, als narrativer Motor und als ästhetische
Strategie. Vor diesem Hintergrund stellt sich die zentrale Frage:
Inwiefern lässt sich das Scheitern nicht nur negativ interpretieren,
sondern als produktiver Prozess der Überwindung und des Neubeginns
verstehen? Welche ästhetischen, kulturellen und theoretischen
Strategien entwickeln romanische Literaturen und Kulturen, um Brüche,
Krisen und Umwege zu verarbeiten, zu erzählen oder zu transformieren?
Und welche Rolle spielen gerade romanische Literaturen bei der
Neubewertung von Scheitern als Chance?
 - Gattungs- und genrespezifische Betrachtungsweisen: Tradition und
Innovation von Gattungskonventionen, Tragödie, Scheitern des
tragischen Helden, Hamartia, komödiantisches Potenzial von Misserfolg
(Lehmann 2013)
 - Narratologie: Krise als Erzählmuster, Strukturen, Funktionen und
Transformationen von Krisennarrativen, narrative Strategien zur
Verarbeitung individueller und kollektiver Krisen (Kaewert 2023;
Nünning 2013)
 - Intermedialität: Literarische, kulturelle und mediale
Inszenierungen von Scheitern und Neubeginn, Krisen im Film (Alber
2021)
 - Interdisziplinäre Perspektiven: Literatur und Ökonomie
(Nickening/Komorowska 2018) soziale Abstiege und deren Darstellung,
z.B. Scheitern in der Autosoziobiographie, Literatur und Depressionen
(Temelli 2021; Huber 2023; Brune 2025)
 - Gender Studies: Männlichkeitskrise (Brühne/Peters 2015),
Frauenbilder
 - Diskursanalyse: Krise im Diskurs, Transformation von
Krisendiskursen (Bauer-Funke 2020)
 - Raum: Recodierung von Räumen und Grenzen, Raumsemantik der Krise,
der geschlossene Raum als Denkfigur der Krise (Bauer-Funke 2007),
Urbanitätsdiskurse (Bauer-Funke 2016)
Organisatorische Informationen:
In Vorbereitung bitten wir um Einreichungen in Form eines Abstracts
(max. 300 Wörter plus Bibliographie) sowie 3-5 Keywords bis zum
18.10.2026, inkl. Nennung der gewünschten Sektion. Wir freuen uns
ebenso über theoretische, konzeptionelle und empirische Beiträge, die
sich dem Thema aus unterschiedlichen interdisziplinären Perspektiven
nähern. Die Einreichung erfolgt über Indico:
https://indico.uni-muenster.de/e/fjr27.
Die Konferenzsprachen sind Deutsch, die romanischen Sprachen und
Englisch. Es wird voraussichtlich ein Konferenzbeitrag in Höhe von 40
Euro erhoben, der die Teilnahme am Conference Dinner einschließt. Eine
anschließende Publikation ist angedacht. Genauere Informationen werden
auf dem Forum bekanntgegeben. Bei dringenden Fragen freuen wir uns
über eine Nachricht an fjr27 at uni-muenster.de.
Bibliographie:
Sprachwissenschaft:
Andrés Soria, Ignacio/Issel-Dombert, Sandra/Morgenthaler García, Laura
(Hg.) (2023): Language, Migration and Multilingualism in the Age of
Digital Humanities. Berlin/Boston: De Gruyter.
Ayres-Bennett, Wendy/Carruthers, Janice (Hg.) (2018): Manual of
Romance Sociolinguistics. Berlin/Boston: De Gruyter.
Becker, Lidia/Kuhn, Julia/Ossenkop, Christina/Polzin-Haumann,
Claudia/Prifti, Elton (Hg.) (2023): Digitale romanistische
Sprachwissenschaft: Stand und Perspektiven. Tübingen: Narr Francke
Attempto.
Buzzo Margari, Renata (2006): „Considerazioni sulle particelle modali
tedesche e sulle corrispondenti espressioni italiane“, in: Bosco
Coletsos, Sandra/Costa, Marcella (Hg.): Italiano e tedesco: un
confronto. Alessandria: Edizioni dell’Orso, S. 229-262.
Eibensteiner, Lukas/Hesselbach, Robert (Hg.) (2025): Social Media:
Current Issues in Romance Linguistics and Foreign Language Education.
München: AVM.
Fele, Giolo (2007): L’analisi della conversazione. Bologna: Il Mulino.
Kleineberg, Désirée (2026): „Évolution de la périphrase <aller +
V-ant>: Analyse des facteurs contextuels de son déclin du 15e au 18e
siècle“. Zeitschrift für romanische Philologie 142(1), 42-78.
https://doi.org/10.1515/zrp-2026-0002
Milan, Carlo/Sünkel, Rudolf (1990): Falsche Freunde auf der Lauer:
dizionario di false analogie e ambigue affinità fra tedesco e
italiano. Bologna: Zanichelli.
Müller-Lancé, Johannes (2009): „Die Bedeutung des Lateinischen in
einer sich wandelnden Romanistik”, in: Pegasus-Onlinezeitschrift 9
(1), S. 50-71.
Ossenkop, Christina, Veldre-Gerner, Georgia (Hg.) (2020): Fehler –
Abweichung – Variation. Sprachnormen aus linguistischer und
didaktischer Sicht. Berlin: Lang.
Fachdidaktik:
Bürgel, Christoph (2021): „Lexiko-grammatische Konstruktionen als Kern
der Spracharbeit im Spanischunterricht“, in: Hispanorama 174(4), S.
10-17.
Caspari, Daniela/Klippel, Friederike/Legutke, Michael K./Schramm,
Karen (Hg.) (22022): Forschungsmethoden in der Fremdsprachendidaktik.
Ein Handbuch. Tübingen: Narr Francke Attempto.
Dracker, Anastasia/ Küplüce, Can/Werner, Sina (2022):
„Digitalisierungsbezogene Kompetenzen von Lehrkräften – Eine
Konkretisierung fächerübergreifender Kompetenzmodelle aus
fremdsprachendidaktischer Perspektive“, in: Zeitschrift für
Interkulturellen Fremdsprachenunterricht 27(1), S. 261-283.
Engelen, Sophie (2023): Französischlernen mit
Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten. Eine qualitative Studie im
Unterricht der Sekundarstufen. Tübingen: Narr Francke Attempto.
Haberland, Svenja (2025): „Sprachenvergleichende Steckbriefe für
angehende und praktizierende Französischlehrkräfte zur
unterrichtlichen Integration von Herkunftssprachen am Beispiel des
Polnischen und Türkischen“, in: Koch, Christian/Koch, Corinna (Hg.):
Les langues d’origine comme atout en classe de FLE. Herkunftssprachen
im Französischunterricht. Stuttgart: ibidem, S. 175-210.
Fäcke, Christiane/Plikat, Jochen (Hg.) (2026): Handbuch
Mehrsprachigkeits- und Mehrkulturalitätsdidaktik. Tübingen: Narr
Francke Attempto.
Hunzelmann, Ramona (2025): „Der Prompt macht den Unterschied.
Realitätsnah chatten durch Megaprompts“, in: Der Fremdsprachliche
Unterricht Französisch 198, S. 9-17.
Kenner, Steve/Pachale, Helene (2025): „Politische Bildung als
Querschnitssaufgabe und Unterrichtsprinzip“, in: Der Fremdsprachliche
Unterricht Spanisch 90, S. 2-9.
KMK = Kultusministerkonferenz (2023): Bildungsstandards für die erste
Fremdsprache (Englisch/Französisch) für den Ersten Schulabschluss und
den Mittleren Schulabschluss.
https://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2023/2023_06_22-Bista-ESA-MSA-ErsteFremdsprache.pdf
(letzter Zugriff: 06/05/26).
Lachmund, Anne-Marie/Franke, Manuela (2024): Digitales Lesen im
Fremdsprachenunterricht. Tübingen: Narr Francke Attempto.
Plikat, Jochen (2024): „Kluges Memorieren: ein Eckpfeiler guter
Wortschatzarbeit“, in: del Valle, Victoria/Krogmeier, Lena/ Pachale,
Helena/ Wengler, Jennifer (Hg.): Impulse setzen – neue Wege bereiten.
Eine Festschrift für Andrea Rössler. Berlin: Peter Lang, S. 103-122.
Sambanis, Michaela/Ludwig, Christian (Hg.) (2025): Positive
Fremdsprachendidaktik. Tübingen: Narr Francke Attempto.
Surkamp, Carola (Hg.) (2022): Bildung für nachhaltige Entwicklung im
Englischunterricht. Hannover: Klett Kallmeyer.
Wengler, Jennifer (2023): Emotionales Erleben der mündlichen
Fehlerkorrektur. Eine Einschätzung von Lernenden im
Französischunterricht. Tübingen: Narr.
 
Literaturwissenschaft:
Alber, Nicole (2021): Scheitern als Performance. Vom Versagen und
seiner politischen Relevanz in der Videokunst. Bielefeld: transcript.
Bauer-Funke, Cerstin (2020): Crisis y creatividad en el teatro español
y latinoamericano del siglo XIX al siglo XXI. Hildesheim: Georg Olms.
Bauer-Funke, Cerstin (2016): Espacios urbanos en el teatro español de
los siglos XX y XXI. Hildesheim: Georg Olms.
Brune, Jonas (2025): Postmoderne Dekadenz. Zur Krise als Zeitdiagnose
und Erzählmuster bei Michel Houellebecq. Berlin: De Gruyter.
Huber, Till/Nover, Immanuel (2023): Ästhetik des Depressiven. Berlin:
De Gruyter.
Kaewert, Rebecca (2023): Terrorismus, Crash und Krise in der
Literatur. Spanischsprachige Krisenerzählungen des 21. Jahrhunderts.
Bielefeld: transcript.
Lehmann, Hans-Thies (2013): Tragödie und dramatisches Theater. Berlin:
Alexander.
Nassehi, Armin (2012): „Der Ausnahmezustand als Normalfall. Modernität
als Krise“, in: Nassehi, Armin (Hg.): Krisen lieben. Hamburg: Murmann,
S. 34-49.
Nickenig, Annika/Komorowska, Agnieszka (Hg.) (2018): Poetiken des
Scheiterns. Formen und Funktionen unökonomischen Erzählens. Boston:
Fink.
Nünning, Ansgar (2013): „Krise als Erzählung und Metapher:
Literaturwissenschaftliche Bausteine für eine Metaphorologie und
Narratologie von Krisen“, in: Meyer-Schlenkrich, Carla (Hg.):
Krisengeschichte(n). Stuttgart: Steiner, S. 117-144.
 Temelli, Yasmin (2021): Le sel n’est pas salé: Depression und
depressives Erleben männlicher Figuren in der französischen
Gegenwartsliteratur. Baden-Baden: Nomos.
Tschilschke, Christian von (2013): „Das koloniale Imaginäre in der
Krise. Narrative Modellierungen des spanischen Afrikadiskurses bei
Pedro Antonio de Alarcón und Benito Pérez Galdós“, in: Hahn,
Kurt/Hausmann, Matthias/Wehr, Christian (Hg.): ErzählMacht. Narrative
Politiken des Imaginären. Würzburg: Königshausen & Neumann, S.
147-162.
Tschilschke, Christian von (2013): „Der spanische Patient.
Krisendiagnose, Reformdiskurse und Projektemacherei im spanischen 18.
Jahrhundert“, in: Fenske, Uta/Hülk, Walburga/Schuhen, Gregor (Hg.):
Die Krise als Erzählung. Transdisziplinäre Perspektiven auf ein
Narrativ der Moderne. Bielefeld: transcript, S. 169-187.



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MIT Press http://mitpress.mit.edu/

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